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Die Zukunft der Arbeit liegt hinter KI

  • Autorenbild: Dr. Joël Krapf
    Dr. Joël Krapf
  • 6. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn wir die Zukunft der Arbeit verstehen wollen. Dann müssen wir weiterdenken als KI.


Wenn wir auf die grossen technologischen Umbrüche der Vergangenheit zurückschauen, zeigt sich ein klares Muster:


Es war nie die Technologie selbst, die die wahre Revolution brachte. Sondern wie wir sie nutzten, um Dinge völlig neu zu denken.


Der gleiche Fehler wiederholt sich immer wieder: Wir sehen eine neue Technologie und glauben, sie ersetze einfach die alte.


So dachte man einst, Elektrizität sei bloss der Ersatz der Dampfmaschine.

Oder das Internet sei nur eine digitalisierte Version der Yellow Pages.


Doch die eigentliche Disruption begann erst, als wir die Arbeit völlig neu verstanden.


Mit Elektrizität wurde Massenproduktion erst möglich, weil man die Produktionshalle komplett neu denken und gestalten konnte (anstatt eine zentrale Energiequelle waren dezentrale Antriebe und damit Prozessoptimierungen möglich).


Mit dem Internet entstanden völlig neue Geschäftsmodelle. Von Longtail E-Commerce (bspw. Amazon) über Medienunternehmen, die selbst gar keine Inhalte produzieren (Facebook, Youtube etc.), bis hin zur Disruption von vielen B2C-Modellen (Uber, AirBnB etc.).


Heute stehen wir mit künstlicher Intelligenz an genau diesem Punkt. Noch nutzen wir KI meist, um bestehende Prozesse effizienter zu machen: 


Texte schreiben.

Prozesse automatisieren.

Recherchen beschleunigen.


Doch die wahre Veränderung beginnt erst, wenn wir fragen:

Was können wir mit KI tun, das früher unmöglich war?


Einige erste Anzeichen, was das sein könnte:


➡️ Hyperpersonalisierung

Jedes Produkt, jeder Preis, jede Interaktion wird individualisiert. Angepasst auf einen einzelnen Menschen.


➡️ Intelligence as a Service

Unternehmen kaufen nicht mehr Rechenleistung, sondern Denkleistung. Statt Beratungsfirmen werden spezialisierte KI-Systeme beauftragt, Probleme zu lösen.


➡️ Autonome Organisationen

Noch heute lagern viele Unternehmen nicht-strategische Funktionen aus, um Kosten zu sparen (HR, Treuhand etc.): Zukünftig könnten KI-Agenten solche Aufgaben (vollständig) übernehmen


➡️ Selbstlernende Produkte & Services

(Digitale) Angebote entwickeln sich durch Feedback und Daten automatisch selbstständig weiter (kombiniert mit der oben erwähnten Hyperpersonalisierung).

 
 
 

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