top of page

KI-Agenten: Klein ist besser

  • Autorenbild: Dr. Joël Krapf
    Dr. Joël Krapf
  • 5. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Klein ist besser. Jedenfalls im Kontext von KI Agenten. In Zukunft werden wir hybride Teams haben: Menschen & KI-Agenten. Eine Kernherausforderung davon wird sein:


Menschen und KI-Agenten wirken auf den ersten Blick so ähnlich und haben doch so unterschiedliche Stärken.


Wir Menschen sind Generalisten. Wir sind Multifunktional. Wir können Auto fahren, Hochzeiten planen, ein Meeting aufsetzen, ein Meeting moderieren, ein Konzept ausarbeiten etc.


KI-Agenten sind das Gegenteil. Je kleiner, desto besser. Je kleiner und präziser die Aufgabenstellung formuliert wird, desto besser ist das Ergebnis.


Arbeiten wir also mit KI-Agenten so, wie wir bisher menschliche Mitarbeitenden zusammengearbeitet haben, dann ist Frustration vorprogrammiert.


Denn mit Agenten müssen wir präzise sein. Wir müssen sie auf kleine Aufgabenbereiche beschränken.


Der Agent, der super für die Dokumentenzusammenfassung ist, macht nicht gute Slidedecks.

Der Agent, der gute Voice-to-Text Transkripte erstellt, ist nicht der gleiche, der tolle Videos generiert.


Was wir als nächsten Schritt auch bereits sehen: immer mehr KI-Agenten, die direkt mit anderen KI-Agenten zusammenarbeiten. Doch dies funktioniert nur, wenn wir uns für die einzelnen Agenten in diesem Mehr-Agenten-Netzwerk stets daran erinnern: kleiner ist besser.

 
 
 

Kommentare


Abonnieren Sie unseren Newsletter

bottom of page