Software was eating the world.Now agentic AI is eating the software.
- Dr. Joël Krapf

- 5. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
In 2011 schrieb Marc Andreessen die berühmten Worte:
"Software is eating the world".
Eine gewagte Aussage zu diesem Zeitpunkt.
Und es stellte sich heraus: Er lag richtig.
Ganze Industrien erlebten Disruption durch Software.
Amazon im Retail.
Netflix, Spotify & Co. in der Medien-Branche.
Uber & Co. im Transportwesen.
AirBnB & Co. in der Hotellerie.
Revolut & Co. im FinTech.
Facebook, Instagram, TikTok & Co. kreierten die Social Media Industrie.
Und kaum ein Unternehmen, das nicht durch Software grundlegend verändert wurde.
Nur 15 Jahre später kommt bereits die nächste Disruption.
Wir bewegen uns weg von "Software als Tools" zu "AI Agents als Akteure".
Traditionelle Software bedeutete bisher:
Menschen müssen klicken. Konfigurieren. Den Output interpretieren.
Agentic AI verändert dieses Modell essentiell.
Anstatt Buttons anzuklicken, Ansichten zu konfigurieren, Dashboard zu interpretieren, werden nun Agents entscheiden, handeln, koordinieren.
Nicht umsonst werden aktuell Software-Firmen an der Börse abgestraft. Es ist nicht (nur), weil die Entwicklung von Software mit GenAI-Tools einfacher (und damit günstiger) geworden ist. Es ist das Antizipieren, dass Software-Firmen abgelöst werden durch neue AI-native Firmen.
Aber nicht nur Software-Firmen müssen sich auf dieser Basis neu erfinden. Alle Unternehmen, die Software nutzen, müssen sich fragen: welchen Outcome erwarte ich durch die Software? Und gibt es AI-native Angebote, welche dieses Outcome besser/günstiger erreichen können?



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