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Warum Strategie-Guru Porter die heutige KI-Nutzung als schlechte Strategie bezeichnen würde

  • Autorenbild: Dr. Joël Krapf
    Dr. Joël Krapf
  • 30. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die heutige KI-Nutzung ist eine schlechte Strategie.

Michael Porter hat schon vor Jahrzehnten drei grundlegende Strategien beschrieben:

➡️ Kostenführerschaft

➡️Differenzierung

➡️Fokus (Nische)


Wer sich nicht klar positioniert, landet im Niemandsland: Oder wie es Porter nannte: “stuck in the middle”.


Genau dort befinden sich heute viele Unternehmen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz.


Warum?

Weil KI von Natur aus den Durchschnitt reproduziert. Wenn wir sie ohne klare Strategie einsetzen, erhalten wir auch: durchschnittliche Ergebnisse.


Man sieht es auf Social Media jeden Tag:

Alle Posts klingen gleich.

Im Business ist es ungleich schwieriger auf den ersten Blick festzustellen, wenn Unternehmen KI blind einsetzen und generische Konzepte, Berichte oder Strategien übernehmen. Doch umso folgereicher kann es für den (langfristigen) Erfolg sein.


Was können wir daraus lernen?


1️⃣ KI-Ergebnisse nicht blind übernehmen.

Ergänze sie mit deinem Wissen, Kontext und Erfahrung. Nur so entsteht echter Mehrwert.


2️⃣ Ohne gute Daten gibt es keine gute KI.

Unternehmensspezifische Daten sind das neue Kapital für Wettbewerbsvorteile. Unternehmen müssen ihre KI-Nutzung mit spezifischen Daten trainieren und in der Anwendung anreichern.


3️⃣ Habe eine Strategie und richte KI danach aus.

Ohne klares Ziel bleibt jedes KI-Projekt beliebig. Wer Kostenführerschaft anstrebt, sollte KI zur Effizienzsteigerung nutzen. Wer Differenzierung verfolgt, sollte KI zur Stärkung des Kundenerlebnisses einsetzen. Undsoweiter.


4️⃣ Weniger Piloten, mehr Fokus.

Priorisiere Business-Probleme, die wirklich Wert schaffen. Und fokussiere die KI-Innovation auf diesen „Solutions that matter“. Bedenke auch, dass KI nicht überall die beste Lösung ist.


5️⃣ Gegenwart und Zukunft im Blick

Setze KI dort ein, wo sie heute Nutzen stiftet. Aber antizipiere auch, wo sie morgen entscheidend sein wird, wenn sie nochmals besser wird. Und hinterfrage sowohl dein Geschäftsmodell wie auch dein Betriebsmodell nach diesen nächsten Innovationsschritten.



 
 
 

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